F. L. Bauer-Preis 1998
Der F. L. Bauer-Preis 1998 des Bundes der Freunde der Technischen Universität München wurde dem Mathematiker
Professor Gilbert Wright Stewart, Ph. D.
von der University of Maryland zuerkannt.
Pete Stewart erhielt diesen für Informatiker, Mathematiker
und Logiker bestimmten, mit DM 50 000 dotierten Preis in
Würdigung seiner Verdienste zur Entwicklung effizienter
sequentieller und paralleller Algorithmen in der
Numerischen Linearen Algebra. Die Überreichung des Preises
durch den Altpräsidenten der Technischen Universität
München, Prof. Dr.Dr.h.c. Otto Meitinger fand am 17. Juli 1998
im Rahmen des Tags der Mathematik an der Technischen
Universität München statt. Die Laudatio hielt Prof. Dr.Dr.h.c.
Josef Stoer, Würzburg.
Professor G. W. Stewart wurde am 1.Oktober 1940 in Washington, D.C., geboren. Er studierte Mathematik an der University of Tennessee und erwarb dort 1968 den Ph. D. Sein Doktorvater war Alston S. Householder, einer der Großen der Numerischen Mathematik, der bis zu seinem Tod eng mit F. L. Bauer verbunden und Ehrendoktor der TUM war.
Herr Stewart gehört zu der Gruppe von angesehenen angewandten Mathematikern der Nachkriegszeit, die an der Weiterentwicklung der numerischen linearen Algebra an vorderster Front beteiligt waren. Er setzte damit das Werk einer „Gründergeneration“ fort, zu deren prominenten Mitgliedern auch A.S. Householder, Jim Wilkinson, George Forsythe, Eduard Stiefel und F. L. Bauer zählen. Die Verleihung des F. L. Bauer-Preises an Herrn Stewart war deshalb in doppelter Hinsicht angemessen.
Prof. Horst Fuhrmann, Mitglied des Kuratoriums zur Verleihung des »F.L.Bauer-Preis«, Prof. Heinrich Nöth, Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften,
Prof. G. W. Stewart, Prof. Karl-Heinz Hoffmann, Frau Stewart,
Prof. Friedrich L. Bauer, Prof. Christoph Zenger
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Letzte Änderung: Dr. Manfred Jobmann 20.03.2007



