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TUM-Informatikabsolventen – Studie belegt beste Berufsaussichten

Im November und Dezember 2005 befragte das Bayerische Staatinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung Absolventen von bayerischen Hochschulen (Prüfungsjahr 2003/04). Das Ergebnis des Absolventenpanels für die TUM-Informatik liegt vor. Hier die wichtigsten Ergebnisse:
  • 100 % der TUM-Informatikabsolventen, die an der Befragung teilnahmen, haben einen Arbeitsplatz
  • davon steigen gleich 20 % in leitender Funktion bzw. mittlere Leitungsfunktion ein
  • TUM-Informatikalumni haben im TUM-Vergleich mit das höchste Anfangsgehalt (mit 3346 EUR Monatsgehalt)
  • die Absolventen der Informatik sind gemeinsam mit den Maschinenbauern im TUM-Vergleich mit ihrer ersten Erwerbstätigkeit am zufriedensten. Dies trifft vor allem zu hinsichtlich Tätigkeitsinhalte, berufliche Position und Einkommen
  • 95 % der TUM-Informatikalumni würden ihr Studium weiterempfehlen


 

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Präsentation der Studie (PDF, 522 MB)

 

Sieg beim internationalen Businessplanwettbewerb in Berkeley:

TUM-Gründerteam Navaris Medical entwickelt neues Operationssystem und Software zur Brustkrebsbehandlung

Informatikdoktoranden der TUM entwickelten die Technologie

(L.n.r) Dr. William A. Swope (Intel); Thomas Wendler (Navaris Medical); Prof. Jerome S. Engel (UC Berkeley); Eric Soehngen (Navaris Medical); Dr. Martina Ruth (Intel), Prof. Mark Harris (Intel)
Zum ersten Mal hat ein deutsches Start-up-Team beim internationalen Businessplanwettbewerb Intel®+UC Berkeley Technology Entrepreneurship Challenge (IBTEC) den 1. Preis gewonnen. Über tausend Jungunternehmer hatten sich mit ihren Geschäftsplänen am Wettbewerb beteiligt, der von der Intel GmbH und der University of California (UC) Berkeley ausgelobt wird. Das Sieger-Team der TU München (TUM) Navaris Medical erhielt ein Preisgeld in Höhe von 25.000 US-Dollar.

Führende amerikanische Venture Kapitalgeber zeichneten die bildgebende 3-D-Software von Navaris Medical als „beste Technologie mit einem hohen gesellschaftlichen Einflusspotential‘ aus. „Unser System ermöglicht den lange ersehnten technologischen Durchbruch. Ärzte werden in der Lage sein Brustkrebs präziser, sicherer und dabei sogar kostengünstiger zu behandeln‘, erläutert Eric M. Soehngen, Geschäftsführer von Navaris Medical und Medizinstudent an der TU München.

Brustkrebs ist eine der häufigsten Todesursachen bei Frauen. Die neue Anwendung von Navaris Medical hat entscheidende Vorteile zu den bisher üblichen operativen Einsatzmethoden: Durch eine präzise Diagnose und eine gezielte Behandlung des Brustkrebses wird die weitere Ausbreitung der Krankheit durch Metastasen im Körper verhindert und kostspielige sowie gesundheitsschädliche Folgebehandlungen vermieden. Die Methode befindet sich derzeit in der klinischen Studienphase. Eine Markteinführung ist für Ende 2009 geplant.

Die Technologie entstand am Lehrstuhl für Computer Aided Medical Procedures (CAMP) an der Fakultät für Informatik der TU München unter der Leitung von Professor Nassir Navab, der bereits mehrfach für seine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Bereich der Medizintechnik ausgezeichnet wurde. Mit Unterstützung der UnternehmerTUM GmbH, dem Zentrum für Unternehmertum an der TUM, entwickelte das Team strategische Umsetzungskonzepte für die Anwendung und stellte ein leistungsfähiges Start-up-Team zusammen. Neben Professor Navab und Eric Soehngen gehören die TUM-Informatik-Doktoranden Thomas Wendler und Joerg Traub zum Team von Navaris Medical.
 
Weitere Informationen:


 

Preis für TUM-Informatiker beim Business-Wettbewerb der UNI Oxford

Zugriff auf 100 Millionen Dollar Venture Kapital

Karlheinz Toni (Doktorand der Fakultät für Informatik der TUM), Richard Schreiber (Student für Angewandte Informatik (TUM)) und Thomas Whitfield (Doktorand für Biochemie in Oxford) gewannen beim Business-Wettbewerb der UNI Oxford statt des ausgeschriebenen Preisgeldes von 5000 Pfund einen Blanko-Scheck auf einen 100 Millionen Dollar-Fonds. Zwei der fünf Juroren, Dan Wagner und Sháá Wasmund, waren von der Geschäftsidee so überzeugt, dass sie dem Team eine „whatever it takes“ Unterstützung zusagten. Über BrightStation Ventures haben die Jungunternehmer uneingeschränkten Zugriff auf diesen Betrag – falls die Geschäftsentwicklung es erfordert.

Die Idee: Design the time – Kreation einer virtuellen Reflexion der Zeit

Auf einer Website kann jeder für einen Dollar einen persönlichen Moment veröffentlichen; dieser ist an einen bestimmten Zeitpunkt gekoppelt: Der erste Kuss, die Geburt eines Kindes – alles was einen persönlich berührt. Ob lustig, traurig oder bewegend – es entsteht ein Potpourri von Ereignissen und Erlebnissen, jeweils zu einer speziellen Zeit.

Zudem werden auf der Website historische Fakten eingespeist, was das persönlich Erlebte in einen globalen, historischen Kontext stellt. Und so kann die Weltgeschichte neu geschrieben und erlebt werden.

Die Macher verkaufen ein Stück Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Und der Investor sieht in dieser Geschäftsidee ein ähnliches Potential wie in anderen erfolgreichen Web 2.0-Anwendungen wie beispielsweise YouTube oder MySpace.

Doch noch ist es nicht soweit: Zur Zeit existiert die Einstiegsseite www.design-the-time.de In zwei Monaten soll die dahinterliegende Technik stehen. Dann kann jeder seinen Teil der Geschichte im Web platzieren.
 
Weitere Informationen:

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